Design für Ästhetik, Leistung und das Individuum

Delegierte von Alexander Dennis, First Group, Metroline und zahlreiche weitere führende Namen in der britischen Busindustrie kamen zusammen, um Ideen über Designinspiration zu teilen, bevorstehende Design-Tendenzen zu erkunden und Einblicke von Industriefachkräften zu gewinnen.

Der Tag begann mit einer Begrüßung durch die Verkaufs- und Marketingdirektorin von Altro, Sarah de los Rios, die mitteilte, warum derartige Veranstaltungen für unser Unternehmen so wichtig sind. Altro hat sich die Umgestaltung von Räumen zur Verbesserung des seelischen und physischen Wohlbefindens von Menschen zum Ziel gesetzt, und wir hoffen, dass das Zusammenbringen von Menschen zur Erörterung von Transporträumen Inspiration für innovative Räume in der Transportindustrie liefert.

Der Strategieplan für die Bussicherheitsnorm

Eine riesige bevorstehende Änderung des Designs von Bussen in London erfolgt durch die bevorstehenden Bussicherheitsnormen seitens 'Transport for London'. Jane Lupson führende Bussicherheits-Managerin für 'Transport for London' teilte ihre Kenntnis er bevorstehenden Vorschriften und den Strategieplan für die vorgeschlagenen Änderungen mit. Die Diskussion befasste sich mit den Vorteilen und Nachteilen technologiegetriebener Sicherheitsmerkmale, wie Servobremsanlagen und Multiview-Kameras ,und wie deren Umsetzung sich auf Konstrukteure, Betreiber und natürlich Fahrgäste in der Zukunft auswirken könnte.

Ein weiterer Diskussionspunkt war das Potenzial für eine geänderte Klanglandschaft von London. Während Schritte ergriffen werden, Busse zur Vermeidung von Unfällen hörbarer zu machen, fragt sich welche Töne angemessen sind. Wie können wir das zukunftssicher machen? Wenn wir uns vom Klang eines Dieselbusses entfernen wollen, wie sollen sich dann die Busse der Zukunft landesweit anhören?

Das "Lila Pfund"

Die geschätzte Einkaufskraft von Menschen mit Behinderungen und deren Familien in Großbritannien, das "Lila Pfund", wird auf GBP 212 Milliarden geschätzt. Claire Walters, Vorstandsvorsitzende von 'Bus Users UK', teilte ihre Einblicke darüber mit, wie wir Busse so gestalten können, dass sie für Fahrgäste mit sichtbaren und unsichtbaren Behinderungen zugänglicher sind.

Die Diskussion drehte sich um das Design von Fahrzeugen ohne den Bedarf nachträglicher Änderungen, und Claire schlug als den besten Weg dazu vor, mit Fahrgästen zu sprechen und deren Bedarf zu ermitteln und dann die Fahrzeuge entsprechend dieses Bedarfs zu gestalten. Das wesentlichste dabei vorgebrachte Problem lag in den Kosten der Zugänglichkeitsoptionen - mit zunehmender Nachfrage wird aber auch das Angebot zunehmen, wodurch die Kosten sich senken werden.

Innovation innerhalb der Branche

Maria Kafel-Bentkowska, Projektleiterin für Farben, Stoffe und Ausführungen bei 'PriestmanGoode', stellte Fallstudien aus Bahn-, Flug- und Terminalanwendungen vor, die aufzeigten, wie sich ein innovatives Design aus Antworten auf echte menschliche Einblicke entwickelt. Die Fahrgasterfahrung hat höchste Priorität: durch Identifizierung der Probleme und Gelegenheiten an verschiedenen Kontaktstellen wird eine wirklich ergonomische und persönliche Reiseerfahrung erzielt. Obwohl die Anforderungen der Hersteller und Renovierer, Betreiber und Fahrgäste natürlich voneinander abweichen, sollte ein gutes Design all diesen Anforderungen entsprechen. Ein gut aussehender Stoff muss auch haltbar, leicht zu reinigen,wirtschaftlich und nachhaltig sein.

Beispiele, wie die Horizon und Island Bay Zugsitze zeigten auf, wie die Anforderungen von sowohl Betreibern als auch Fahrgästen berücksichtigt und in einem einzigen schlanken Design umgesetzt wurden. Wie können wir derartige Ideen auf das Design in der Busbranche übertragen?

Diskussionszeit

Der Tag endete mit Diskussionen in Arbeitsgruppen mit den Teilnehmern, Referenten und Vertretern von Altro. Es wurden Meinungen über die Themen mit höchster Priorität und die größten sich im aktuellen Busdesign stellenden Herausforderungen ausgetauscht und letztlich erörtert, welche neuen Belange und Überlegungen uns in zehn Jahren bevorstehen.

Das Altro Transportdesign-Forum war wirklich eine einzigartige Gelegenheit, Einblicke von zahlreichen verschiedenen Gesichtspunkten im Interesse der Verbesserung des öffentlichen Verkehrs für alle zu gewinnen. Wir möchten uns bei all unseren Teilnehmern für deren Gedanken und Ideen bedanken, sowie insbesondere für deren Zeit, und freuen uns, Sie nächstes Jahr wiederzusehen!

Posted: 09.07.2019 08:00:00 by Heather Mussett | with 0 comments